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Der Brücken-Blog

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Brücke on Tour

Die Brücke unser neues Pfarrei Symbol  wandert von Mai bis Anfang September durch den pastoralen Raum, sie bleibt einige Tage im Ort oder in der Stadt.

Treffpunkte:

Treffpunkte sind gedacht, um über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen. Es können dort auch andere Formen von Gottesdiensten miteinander gefeiert werden. Ebenso kann dort gesungen, gefeiert und gespielt werden.

Brückenzeit:

Wir laden Sie herzlich ein zu den Brückenzeiten, die entsprechend in den Pfarreien bekannt gemacht werden.

Unsere Brücke verbringt ihre Sommerzeit

bis 11. August in der Kirche St Johannes Nepomuk in Hadamar

Dann macht sie sich auf den Weg nach Niedertiefenbach .

Auch Gott macht mit uns Urlaub!

Er lässt sich finden im Garten zu Hause, am weiten Meer und am stillen Strand, auf dem Gipfel eines Berges im kühlen Wald … überall ist er da!

Am Sonntag war die Brücke der Mittelpunkt im Gottesdienst in der Kirche von Oberweyer.

Beim Pfarrfest Oberweyer an Fronleichnam 20.06.2019 wurde die Brücke zunächst als Infostand genutzt. Am Nachmittag diente die Brücke dann als gerne besuchte Cocktailbar.

In der Kita Oberweyer stand die Brücke an zwei Tagen, hier fanden viele Aktionen mit den Kita Kindern an und mit der Brücke statt.

Gestartet ist die Brückentoru Nieder-/Oberweyer am Montag 17.06.2019 in der Kapelle Niederweyer im Zusammenhang mit einem Gottesdienst.

Die Brücke am Rewe Markt in Hadamar

In lockerer Atmosphäre wurde zum Tanz an der Brücke, auf den Melanderplatz in Hadamar, eingeladen.

Ganz in der Nähe der alten Hadamarer Nepomuk Brücke, mit der Statue des Brückenheiligen St Johannes Nepomuk, hörte man Musik zum Tanz, Musik zum stehen bleiben, Musik zum mitschwingen….

Die Brücke stand zentral und gut sichtbar für jeden, der einen Tanz an der Brücke wagen wollte. Hier hatte man die Idee, zum Tanz auf der Straße und an der neuen Brücke der Pfarrei einzuladen. Bei einem Glas Apfelwein und Musik wurde sich unterhalten und getanzt. Menschen die vorbei kamen schauten zu oder wagten selbst einen Tanz an der Brücke. Ein beschwingter Abend mit einer ganz neuen Erfahrung wurde ein kleines Highlight mitten im Alltag.

Menschen die an diesem Tag auf dem Weg zum Anna Haus waren, entdeckten als erstes die farbenfrohe Brücke. Sie fiel direkt ins Auge. Auf diesem Weg wurden Menschen aus den umliegenden Orten:

  • die einen Arzttermin hatten,
  • die dem Bezirksdekan begegnen wollten,
  • die Fragen an den Pfarrer des Bezirkscaritasverbandes hatten,

von dem Pfarrer der neuen Pfarrei, Andreas Fuchs, begrüßt. Dabei war Pfarrer Fuchs in vielfältigen Positionen Ansprechpartner:

  • als Pfarrer der neuen Pfarrei – für Menschen aus den neun Gemeinden

  • als Bezirksdekan des Bezirkes Limburg – für Mitarbeiter der überregionalen Einrichtungen im Bezirk

  • für den Caritasverstand des Bezirkes Limburg – für Mitarbeiter der Caritas

Das Angebot wurde fleißig genutzt. Ein Foto während der Gespräche entstand dabei nicht.

Wortbrücken

Wie oft schon hat mir ein einziges Wort nur eine Brücke gebaut,

über die ich dann einen neuen Weg gefunden habe, einen Zugang, wo vorher alles

aussichtslos schien.

Wie oft schon hat mich ein gutes Wort herausgeführt aus der Sackgasse und mir

einen hilfreichen Ausweg gebahnt, den ich gut gehen konnte.

Wie oft schon hat mir eine wichtige Frage einen Rettungsweg gewiesen, durch den

ich herausgehen konnte, aus manchen inneren Blockaden.

                                                                        Auszug aus "Brückentexte" von Paul Weißmantel

Regelmäßig finden an der Wallfahrtskapelle Herzenberg zu unterschiedlichen Zeit auch Gottesdienste statt. Im Anschluss an den Gottesdienst blieben die Menschen noch einige Zeit an der Brücke stehen. Die Brücke als gemeinsames Pfarreisymbol regte zum Gespräch über die zukünftige, neue Pfarrei an.

 

Eine junge Generation hatte zum Backen an der Brücke ins Pfarrheim eingeladen. Dort entstand an Hand von Bibelstellen ein leckerer Kuchen.

Im pulsierenden Straßenverkehr rund um den Kreisel

  • wo Fußgänger die Straßen überqueren,
  • an der Bushaltestelle warten,
  • ihre Autos auf dem anliegenden Parkplatz parken,

stand die Brücke mit einem Brückenschoppen.

Christen der evangelischen Gemeinde und der katholischen Pfarrei trafen sich an der Brücke zu einem ökumenischen Frühschoppen. Gemeinsamkeiten wurden ausgetauscht. Die Brücke der neuen Pfarrei schaffte auch hier die Verbindung unter den Christen beider Kirchen. An diesem Tag fand auch eine Begegung mit der neuen Pfarrerin Katharina Eisenreich aus der evangelischen Gemeinde statt

Einladung für einen Brückentreff in St. Bartholomäus Ahlbach

Lesen Sie hier, wie die Gläubigen in Oberzeuzheim die Brückenzeiten gestaltet haben.

Am Sonntag, dem 26.05.2019, um 19.30 Uhr trat die Brücke ihre Reise nach

Oberzeuzheim

an.

Daniela Bausch mit Team holte die Brücke an der Kapelle Beselich ab.

Eine gute Reise und viele gute Begegnungen rund um die Brücke wünscht die Pfarrgemeinde St. Ägidius Obertiefenbach.

i.A. Susanne Heep

(alle Brückentourtexte Obertiefenbach stammen von Susanne Heep)

Die letzte Brückenzeit in der Pfarrgemeinde St. Ägidius hatte die Brücke am Sonntag, dem 26.05.2019, an der Wallfahrtskapelle Maria Hilf in Beselich. Die Gremien der Pfarrgemeinde trafen sich zu einem nachdenklichen Text mit dem Titel:

Alle glauben an Schuhe

(als Anstoß einer Auseinandersetzung über unsere Gottesbeziehung) an der Wallfahrtskapelle.  Mit dabei auch Ehepartner der Gremiumsmitglieder.

Begonnen wurde mit einem Brückengebet aus dem Brückenhandbuch: „Die Zeit an dieser Brücke hier, gibt mir Anstoß über meine eigenen Brückenerfahrungen nachzudenken. Bin ich ein Brückenbauer? Wo haben Menschen geholfen Gräben zu überwinden? Hilf uns aufeinander zuzugehen und miteinander unterwegs zu sein.“  (Christoph Heep)

Auf der Brücke waren, in Laufrichtung angeordnet, verschiedene Schuhmodelle zu sehen. Diese Schuhe bewegten sich auf das Schuhmodell (Bild) der Katharina Kasper zu.

Zu diesem Arrangement hörten wir folgenden Text aus dem Brückenhandbuch (Kurzform): „Alle glauben an Schuhe, aber niemand trägt sie!“ (Susanne Heep)

Diese Geschichte erzählt von einem Mann, der im Winter eine große Stadt besucht. Ihm fällt sofort etwas Sonderbares auf. Die Bewohner dieser Stadt tragen keine Schuhe, alle sind barfuß. Nach mehrmaligem Nachfragen (Taxifahrer, Lift Boy, Hotelier), warum denn keiner Schuhe trage und ob man nicht an Schuhe glaube, erhielt der Mann zur Antwort: „Selbstverständlich glauben wir an Schuhe! Das ist der erste Artikel unseres Glaubensbekenntnisses!“ Im Laufe des Tages nahm der Mann an einer Stadtführung teil. Dort wurde ihm eines der schönsten und berühmtesten Schuhhäuser gezeigt. „Werden denn hier Schuhe gemacht?“ Naja, eigentlich nein! Er erfährt weiter, dass der Leiter des Schuhhauses ein begabter Schuh Anpreiser sei, der permanent von Schuhen erzählen würde. Als die Gruppe dann in eine kleine Gasse abbog, sah der Mann durch ein Fenster einen alten Mann, der tatsächlich Schuhe machte. Er ging kurzerhand zu ihm hinein und fragte ihn, warum denn keiner bei ihm Schuhe kaufe. Er antwortete ihm: “Keiner möchte Schuhe tragen. Sie reden nur davon.“ Der Mann kaufte ein paar Schuhe und schenkte sie dem Stadtführer. Dieser antwortete Ihm: „Sie verstehen uns nicht! Das tut man eben nicht!“ Der Mann fragte: „Aber um Himmels Willen, warum nicht?“  Er antwortete: „Ja, sie haben recht! Warum tun wir es nicht?“

Beendet wurde die Brückenzeit mit einem Irischen Segenswunsch: „Der Herr sei vor dir, um dir den rechten Weg zu zeigen. Der Herr sei neben dir. Der Herr sei hinter dir. Der Herr sei unter dir. Der Herr sei in dir. Der Herr sei um dich herum. Der Herr sei über dir.“ (Petra Heep)

Fazit und Wunsch dieser Brückenzeit: „Dass alle in der neuen Pfarrei St. Johannes Nepomuk passende Schuhe finden mögen.“

Am Samstag, dem 25.05.2019, stand die Brücke im Mittelpunkt des Vorabendgottesdienstes.

Mit Christus Brücken bauen

Platziert wurde die Brücke im vorderen Teil der Kirche. Sie spannte einen Bogen zwischen Altarraum und Kirchenschiff. Kaplan Benedikt Wach erklärte am Anfang des Gottesdienstes kurz die Bedeutung der Brücke. Der Gottesdienst wurde gesanglich vom Sängerchor Frohsinn mitgestaltet. Bevor der Schlusssegen ausgeteilt wurde, berichtete Susanne Heep über die „Wochen-Begegnungen“ rund um die Brücke.

Danke, dass die Brücke im Mittelpunkt des Gottesdienstes stehen durfte.

Danke an Klaus Heep für den Transport der Brücke.

Am Samstag, dem 25.05.2019, gastierte die Brücke auf dem Friedhof in Obertiefenbach.

Diese Aktion stand unter dem Motto:

Eine Brücke zu den Verstorbenen

Platziert wurde die Brücke gegenüber dem Denkmal für die gefallenen Soldaten, direkt am Eingang des Friedhofs. Sichtbar für jeden, der den Friedhof an diesem Tag aufsuchte. Auf ihr platziert waren: Brückenhandbuch, Brückengedankenbuch, Gebete und Kerzen.

Es steckte die Idee dahinter, sich einige Minuten Zeit zu nehmen:

  • Zeit zum Innehalten
  • Zeit zum Aufatmen
  • Zeit zum Stillwerden
  • Zeit, eine Kerze zu entzünden
  • Zeit, ein Gebet für die Verstorbenen in Stille zu beten
  • Zeit, das Brücken-Gebet in Stille zu beten

Gebet für die Verstorbenen

„Es gibt eine Brücke zwischen Lebenden und Verstorbenen; es ist die Liebe“

Brücken-Gebet (entstanden bei einem ersten Treffen aller Pfarrgemeinde- und Verwaltungsräte des Pastoralen Raums in der Alten Schule in Obertiefenbach)

Guter Gott,

meine Sorgen und meine Hoffnung lege ich in deine Hände.

Lass die Sorgen geringer werden und die Freude im Glauben stärker wachsen.

Hilf uns die guten Traditionen zu wahren und gib uns die Kraft, für die Zukunft gemeinsam neue Wege zu gehen.

Schenke uns den Mut, einander zu vertrauen.

Gib uns die Fähigkeit und Geduld, gemeinsam eine neue Gemeinschaft zu schaffen.

Dein guter Segen sei mit allen Menschen, die sich im Pastoralen Raum Hadamar gemeinsam auf den Weg zur neuen Pfarrei machen.

Amen.

Danke an alle für Ihr Verständnis und Ihr Interesse.

Danke an Theo Schneider für den Transport der Brücke.

Die zweite Brückenzeit für diesen Donnerstag hatte die Brücke an der Alten Schule. Der Kathüoische Kirchenchor St. Ägidius Obertiefenbach hatte nach seiner Gesangstunde zu einer:

Nachtandacht – Brücken bauen mit Gesang

eingeladen.

Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung über die Bedeutung und das Ziel der Brückentour wurde mit dem Brückengebet: „Wir bitten Dich, sei auch auf dem Weg der Brückentour dabei; segne die Menschen, die sich engagieren, die Hand anlegen und beten, damit in der neuen Pfarrei der Glaube an Dich weitergetragen wird. Segne Brückenzeiten, Brückenideen, und Brückenmenschen damit sie nicht folglos bleiben auf ihrem Weg.“,(Alexandra Rudersdorf) begonnen.

Fortgeführt wurde die Andacht mit dem Bibeltext aus dem Matthäus Evangelium 14,22-23 – Jesus baut Petrus eine Brücke (Kaplan Benedikt Wach). Musikalisch begleitete der Kirchenchor, unter Leitung ihres Dirigenten Christoph Kipping, mit den Musikstücken: „Herr unser Gott“ und „The Blessing of Aaron“. Der Gesang unter freiem Himmel an diesem lauen Maienabend berührte die Herzen.

Nachdem der Segen Gottes über uns alle ausgesendet wurde, freute der Chor sich über einen kleinen Umtrunk an der Brücke. Bei guten Gesprächen über Gott und die Welt, über den Pfarreiwerdungsprozess und über die durchaus gelungene Brückenaktion endete der Abend zu später Stunde im Chorraum.

Der Kirchenchor schrieb ins Brückengedankenbuch:

„Der Kirchenchor St. Ägidius Obertiefenbach wünscht den Pfarrgemeinden einen guten Start und Gottes Segen zur Zusammenführung unter dem Schutz des Brückenheiligen St. Johannes Nepomuk.“

Brücken bauen mit Gesang – auch über die Grenzen hinweg.

Danke dem Kirchenchor mit seinem Dirigenten Christoph Kipping für die Brückenzeit.

Danke an Michael Fuchs für den Transport der Brücke.

Am Donnerstag, den 23.05.2019 gastierte die Brücke in der Katholischen Kindertagesstätte St. Ägidius. Kita Leitung Frau Stephanie Rick hatte zusammen mit ihrem Team, Kaplan Wach und den Kindern eine Brückenandacht vorbereitet, die unter dem Motto stand:

Freundschaft – Streit - Versöhnung

Die Kinder und das Kita Team hatten sich im Turnraum der Kindertagesstätte eingefunden. Mitten unter ihnen die Brücke der Pfarreiwerdung. Nach der Begrüßung und dem Entzünden der Pfarreiwerdungskerze folgte eine Einführung in das Thema Brücke durch Kaplan Benedikt Wach. Die Kinder beteiligten sich mit großer Begeisterung und viel Spaß an der Diskussion! Anschließend sangen die Kinder das Begrüßungslied "Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Schritte tun, können das Gesicht der Welt verändern".

Das Theaterspiel, das der Brückenzeit ihren Namen gibt, wurde von Paula Reitz und Stephanie Rick vorgetragen. In diesem Theaterstück ging es um Freundschaft, Streit und Versöhnung. Zwei Freunde, Max und Peter, waren in Streit geraten, keiner wusste eigentlich warum! Wenn sie sich begegneten beschimpften sie sich. Eines Tages regnete es. Es bildete sich eine Riesenpfütze. Nachdem es aufgehört hatte zu regnen, traten beide auf die Straße. Sie sah unüberwindlich aus, diese riesen Pfütze, fast wie ein See. Einer der beiden nahm einen Stein. Der andere dachte, er wolle den Stein nach ihm werfen, doch nein …. er legte ihn an den Rand der Pfütze. Dann holte Peter den nächsten Stein. Max dachte, das kann ich auch und holte sich ebenso einen Stein. So bauten sie einen Übergang und trafen sich schließlich in der Mitte. Da sagte Max zu Peter: „Lass uns aufhören mit der Streiterei. Lass uns wieder Freunde werden.“ Und sie gingen gemeinsam auf die andere Seite.

Die Andacht wurde fortgeführt mit dem Lied „Ich will eine Brücke bauen“, dem gemeinsam gesprochenen Vater Unser, dem Segen Gottes und dem Lied „Lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn“.

Das Theaterspiel begeisterte die Kinder so, dass es ein zweites Mal aufgeführt wurde.

Im Anschluss an die Andacht wurde die Brücke auf das Kita Außengelände gebracht, wo sie zum Spielen, Verstecken und manch anderer Spielerei den Kindern zur Verfügung stand und rege genutzt wurde.

Vielen Dank an alle, besonders an Stephanie Rick, ihr Team und an Kaplan Benedikt Wach, für die Brückenzeit. Danke an Hans Jürgen Schäfer für den Transport der Brücke.

Mögen wir auch in der Zukunft Brücken bauen und nicht aufhören aufeinander zuzugehen.

„Ich will eine Brücke bauen und

auch ein paar Schritte gehen.

Ich will zu den andern schauen,

ich will zu den andern gehen.“

Am Mittwoch, dem 22.05.2019, gastierte die Brücke im Seniorenzentrum Maria Hilf. Haus- und Pflegedienstleiterin Frau Susanne Steiner und ihr Team hatten zusammen mit der Katholischen Frauengemeinschaft Obertiefenbach zur Brückenandacht unter dem Motto:

„Da berühren sich Himmel und Erde“ (Friedensbrücke) eingeladen.

Vor dem Eingang des Seniorenzentrums versammelten sich zahlreiche Heimbewohner, sowie etliche Besucher, darunter Mitglieder beider Frauengemeinschaften St. Rita und St. Christina im Halbkreis um die Brücke. Nach einer kurzen Einführung über Bedeutung und Ziel der Brückentour begann der besinnliche Teil mit einem Brückengebet: „Brücken sind Zeichen auf dem Weg. Brücken tragen mich über das Ende meines Weges hinaus in die Welt.“  (Manuela Gräf) Die einstudierten neuen geistlichen Lieder „Möge die Straße uns zusammenführen“ sowie “ Da berühren sich Himmel und Erde“ bildeten den musikalischen Teil. Das Hohelied der Liebe trug Pflegedienstleiterin Susanne Steiner vor. Den Abschluss bildet das Segensgebet "Segne mich HERR, dass ich zum Segen werde für andere" (Hannelore Schmidt)und das Lied Marien Maienkönigin. Der Text des Liedes war den Bewohnern noch in sehr guter Erinnerung. Alle sangen kräftig mit.

Nach dem offiziellen Teil fand bei kühlen Getränken noch ein reger Austausch unter den Anwesenden statt. Die Senioren hatten einige Fragen wie z.B.:

  • Welche Farbe hat Obertiefenbach auf der Brücke, welche Niedertiefenbach?
  • Was ist mit dem Namen St. Ägidius? Bleibt der Name uns erhalten?
  • Heißt unsere Kirche dann St. Johannes Nepomuk?
  • Was sind die Vorteile der Zusammenlegung?

Fragen die beantwortet werden konnten.

Eine gelungene Brückenzeit im Seniorenzentrum, die zur Aufklärung, Unterhaltung und zum geselligen Beisammensein diente. Wir haben gemeinsam Brücken geschlagen.

Susanne Steiner schrieb anschließend in das Brückengedankenbuch:

 „Das Seniorenzentrum hat Brücken gebaut! Wir wünschen, dass diese Brücken weiter aufrecht gehalten werden.“

Das Brückengedankenbuch, ein Buch in dasjeder seine Gedanken, Gebete, Geschichten aber auch Bitten, Hoffnungen und Ängste eintragen kann.

Danke an alle, besonders an Pflegedienstleiterin Susanne Steiner und Team, sowie an die Katholische Frauengemeinschaft Obertiefenbach.

Danke auch an Hans Jürgen Schäfer für den Transport der Brücke.

Am Montag, den 20.05.2019 gastierte die Brücke beim Beselicher Rathaus.

Bürgermeister Michael Franz hatte zur

Lebendigen Menschenbrücke

eingeladen.

Zu Beginn trafen sich die Menschen vor der Rathaustür und entzündeten die Kerze des Pfarreiwerdungsprozesses. Nachdem durch Susanne Heep die Bedeutung der Brücke und der Sinn und das Ziel der Brückentour erklärt wurde erläuterte Bürgermeister Michael Franz die Berührungspunkte von Zivil- und Kirchengemeinde in ihrem täglichen Miteinander.

Zu den Berührungspunkten gehören: die Kath. Kindertagesstätte St. Ägidius Obertiefenbach, Aktivitäten im Bereich der Caritas, Senioren, Flüchtlinge, die Bücherei, die Heimatstube, Feste und Veranstaltungen der Kirchen- bzw. Zivilgemeinde und vieles mehr.

Nach dem besinnlichen Teil mit einem Gebet „Selig, die Brücken bauen können von Menschen zu Menschen, denn sie werden Frieden stiften.“ bildeten der Bürgermeister mit seinen MitarbeiterInnen zusammen mit weiteren Besuchern eine Menschenbrücke vom Rathaus bis zum Pfarrheim Alte Schule. In Ihre Mitte nahmen sie die hölzerne Brücke der Brückentour, entstanden im Walter- Adlhoch-Haus in Limburg. Sie symbolisiert die 9 farblich abgesetzten Kirchengemeinden, die am 01.01.2020 zu einer Pfarrei werden.

In der Zukunft möge diese Brücke weiterhin für eine gute Zusammenarbeit zwischen Kirchen- und Zivilgemeinde sorgen.

Danke an alle, besonders an Herrn Bürgermeister Franz, die sich für diese lebendige Menschenbrücke Zeit genommen haben.

Danke auch an die Mitarbeiter des Bauhofs für den Transport der Brücke.

Susanne Heep

Klicken Sie auf die obere rechte Ecke, dann sehen Sie noch mehr Fotos.

Susanne Heep schreibt zum 1. Einsatz der Brücke:

Brückentour

Eine Brücke auf dem Weg zur neuen Pfarrei St. Johannes Nepomuk

Dieses handgreifliche Objekt hatte am Sonntag, den 19.05.2019, mit der Aktion „Wir für Mathilda“ seine erste Brückenzeit in der Pfarrgemeinde St. Ägidius Obertiefenbach. Die Brücke, die derzeit durch unseren Pastoralen Raum Hadamar tourt, diente als Kuchentheke für die Aktion:

„Wir für Mathilda“

Dahinter standen die Kirmesburschen und Kirmesmädchen des Jahrgangs 2018/2019 der Pfarrgemeinde St. Ägidius.

Gemeinsam hatten sie sich zur Aufgabe gemacht, mit einer Kuchenspendenaktion, der kleinen Mathilda zu helfen.

 „Mathilda ist 5 Jahre alt und kämpft um ihr Leben! Sie ist an einem bösartigen Tumor (Neuroblastom Stadium IV) erkrankt. Nach langer intensiver Therapie schien die Krankheit zunächst besiegt. Dann kam der Rückfall, ihre Überlebenschancen sind nun sehr gering. Eine Behandlung, die ihr Leben retten könnte, ist mit sehr hohen Kosten verbunden. Diese müssen aus eigenen Mitteln finanziert werden.“ Weitere Infos unter: www.dehrner-krebsnothilfe.de

 

„Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“

Hermann Hesse

Zunächst trafen sich die Menschen in einem gemeinsamen Gottesdienst, in dem der Hospizdienst der Caritas seine Arbeit und sein Wirken eindrucksvoll vorstellte.  Weitere Infos: www.caritaslimburg.de/hospizdienst

Im Anschluss ging es auf dem Vorplatz der Kirche, am Gottfried Brunnen, weiter. Bei sonnigem Wetter nahmen die Menschen die Gelegenheit wahr, Kaffee und Kuchen zu genießen und sich für den Nachmittagskaffee das ein und andere Stück Kuchen mit nach Hause zu nehmen. Es fand ein reger Austausch über Gott und die Welt, über die so wichtige Arbeit beim Hospizdienst und über Mathilda, die noch so viele Abenteuer erleben möchte, unter den Besuchern statt. Kaffee und Kuchen waren restlos ausverkauft.

Eine rundum gelungene Aktion, die von den jungen Leuten getragen wurde.

Ein herzliches Dankeschön an den Kirmesjahrgang für dieses große soziale Engagement und die Bereitschaft die Brücke mit in den Mittelpunkt zu nehmen.

© c/o: Georg PoellDie Brücke in der Kapelle Beselich

Am Sonntag, dem 12. Mai, hat Pfarrer Andreas Fuchs das Symbol der werdenden Pfarrei St. Johannes Nepomuk Hadamar auf eine Reise durch die Kirchorte der Pfarrei gesandt. Im Rahmen der Maiandacht in der überfüllten Kapelle Beselich erläuterte Dagmar Gerhards als Vorsitzende des Pastoralausschusses die Idee der „Brückentour“: Das Logo der neuen Pfarrei ist so ansprechend, dass es in der Holzwerkstatt des Walter-Adlhoch-Hauses begreifbar umgesetzt wurde und nun auf seinem Weg durch die 9 Kirchorte an vielen öffentlichen und kirchlichen Plätzen und Räumen Menschen mit einander ins Gespräch bringen will. Die Arbeitsgruppe Spiritualität hat dazu Material und eine Reihe Anregungen für Veranstaltungen an der Brücke „Brückenzeiten“ in einem „Brückenhandbuch“ zusammengestellt. Motto der Brückentour ist: Mit Christus Brücken bauen.

Nach dem Segen durch Pfarrer Fuchs legte die Brücke die ersten Meter ihrer Brückentour zurück und erwartete die Gläubigen nach der Andacht vor der Kapelle zum Gespräch und einem Getränk. So kann es weiter gehen…